Finanzen verstehen. Liquidität steuern. Ruhiger schlafen.
Seit 2019 helfen wir Unternehmen dabei, ihre Zahlungsströme zu durchschauen und bessere Entscheidungen zu treffen. Keine komplizierte Software, die mehr Fragen aufwirft als beantwortet.
Warum zinaveliro überhaupt existiert
Die Idee kam uns 2018, als wir mit einem Mandanten sprachen, der trotz voller Auftragsbücher nachts nicht schlafen konnte. Er wusste einfach nicht, wann welche Zahlungen reinkommen würden.
Das Problem war nicht mangelndes Geschäft – es war fehlende Übersicht. Die meisten Tools zeigten entweder zu viel oder zu wenig. Wir wollten etwas Klareres schaffen.
Heute arbeiten wir mit Betrieben zwischen 5 und 120 Mitarbeitenden. Manche nutzen unser System täglich, andere schauen einmal pro Woche rein. Beide Ansätze funktionieren.
Transparenz vor allem
Wir zeigen Ihnen, wo Ihr Geld gerade steckt und wohin es als nächstes fließt. Keine versteckten Interpretationen, nur die Zahlen, wie sie sind.
Praxisnähe zählt
Unsere Methoden stammen aus echten Betrieben, nicht aus Lehrbüchern. Wir haben gesehen, was funktioniert – und was nur auf dem Papier gut aussieht.
Langfristige Partnerschaft
Manche Kunden sind seit unserem Start dabei. Das funktioniert nur, wenn man ehrlich miteinander umgeht und realistische Erwartungen setzt.
Wo wir heute stehen
Ein paar Zahlen aus den letzten Jahren. Sie geben einen Eindruck davon, wie sich unsere Arbeit entwickelt hat.
Unternehmen vertrauen auf unsere Methoden
Erfahrung mit Liquiditätsplanung in der Praxis
Durchschnittliche Zeit bis zur ersten verwertbaren Prognose
Wie wir arbeiten
Unsere Methode basiert auf Wochenplanung statt Monatsberichten. Warum? Weil sich in vielen Betrieben die Situation innerhalb von zwei Wochen komplett ändern kann.
Wir beginnen mit einer Analyse Ihrer aktuellen Zahlen. Dann bauen wir gemeinsam ein Modell auf, das Ihre typischen Zahlungszyklen abbildet. Das dauert meist zwischen zwei und vier Wochen.
Danach liegt der Ball bei Ihnen. Manche pflegen das System selbst, andere lassen es von ihrer Buchhaltung machen. Beide Wege haben wir schon oft gesehen.
Was uns unterscheidet: Wir bleiben ansprechbar. Wenn sich Ihre Geschäftssituation ändert, passen wir das Modell an. Das gehört für uns dazu.
Ein typisches Projekt im Detail
So sah die Zusammenarbeit mit einem Handwerksbetrieb aus dem Raum Hannover aus. Die Zeitangaben beziehen sich auf einen realen Fall aus dem Frühjahr 2024.
Startgespräch und Datenaufnahme
Das Unternehmen hatte 28 Mitarbeitende und kämpfte mit unvorhersehbaren Zahlungseingängen. Im ersten Treffen schauten wir uns die Kontobewegungen der letzten sechs Monate an und identifizierten die Hauptzahlungsströme.
Modellaufbau und erste Prognosen
Wir bauten ein Modell, das offene Rechnungen, wiederkehrende Kosten und geplante Anschaffungen berücksichtigte. Die erste Acht-Wochen-Prognose zeigte einen Engpass in Woche fünf – genau dann, wenn zwei große Gehaltszahlungen fällig wurden.
Anpassung und Feinabstimmung
Der Betrieb verhandelte Zahlungsziele neu und verschob eine geplante Maschinenbestellung um drei Wochen. Das Modell wurde angepasst, um diese Änderungen abzubilden. Der Engpass löste sich auf.
Übergabe und laufende Betreuung
Die Buchhalterin des Unternehmens übernahm die wöchentliche Pflege. Wir vereinbarten monatliche Check-ins, um Anpassungen zu besprechen. Nach drei Monaten hatte sich das System so weit eingespielt, dass nur noch quartalsweise Abstimmungen nötig waren.
Die Menschen hinter zinaveliro
Unser Team besteht aus Leuten mit unterschiedlichen Hintergründen. Manche kommen aus der Steuerberatung, andere aus produzierenden Betrieben. Diese Mischung hilft uns, verschiedene Perspektiven einzubringen.
Lorenz Vögtlin
Gründer und Berater
Lorenz hat zehn Jahre in der Steuerberatung gearbeitet, bevor er zinaveliro 2019 gründete. Er kennt die typischen Stolpersteine von Liquiditätsplanung aus hunderten Mandantengesprächen. Seine Spezialität: komplizierte Sachverhalte so zu erklären, dass man sie tatsächlich versteht.
Annika Kirchhoff
Analystin und Implementierung
Annika kam 2021 zu zinaveliro, nachdem sie fünf Jahre als kaufmännische Leiterin in einem mittelständischen Produktionsbetrieb gearbeitet hatte. Sie weiß, wie es ist, wenn am Monatsende plötzlich das Geld knapp wird. Heute hilft sie anderen, genau das zu vermeiden.
Was uns antreibt
Ehrlich gesagt: Es ist befriedigend, wenn ein Kunde nach drei Monaten sagt, dass er nachts wieder durchschlafen kann. Das klingt banal, ist es aber nicht.
Viele Unternehmer leben mit dieser ständigen Unsicherheit über ihre Liquidität. Sie wissen nicht, ob sie nächsten Monat noch Spielraum haben oder ob es eng wird.
Wir können nicht zaubern – wenn die Zahlen schlecht sind, bleiben sie schlecht. Aber wir können für Klarheit sorgen. Und mit Klarheit lassen sich oft Lösungen finden, die man vorher nicht gesehen hat.
Das ist der Punkt, an dem unsere Arbeit Sinn macht. Wenn jemand seine Situation versteht und anfängt, aktiv zu gestalten statt nur zu reagieren.
Wie es mit uns weitergeht
Wir planen keine großen Expansionen. Was wir vorhaben: unsere bestehenden Methoden verfeinern und mehr Zeit in die Betreuung unserer Kunden stecken.
Ab Herbst 2025 bieten wir erstmals offene Workshops an – für Unternehmer, die ihr Cash-Management selbst in die Hand nehmen wollen. Mehr Infos dazu kommen im Sommer.